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Einen Schwenkgrill selber bauen: Einfache Anleitung mit Bildern

Um einen Schwenkgrill selber bauen zu können braucht man drei grobe Komponenten: eine Aufhängung, Stützen und einen Grillrost. Diese miteinander zu verbinden stellt ebenso kaum eine Hürde dar, vorausgesetzt, man hat die nötigen Materialien und das richtige Werkzeug parat. Möchte man den Schwenkgrill allerdings transportabel und auseinanderbaufähig machen, wird es etwas komplizierter – diese Bauanleitung wird aber genau dies erläutern unter Verwendung von einfachem Material aus dem Baumarkt, das aber so gewählt sein sollte, das es dem Wetter trotzen kann.

Man kann einen Grill dieser Art zwar für oftmals wenig Geld im Baumarkt oder in der Saison auch im Supermarkt erstehen, doch ist es natürlich deutlich spannender, sich einen Schwenkgrill selber bauen zu wollen und daraus eine Handwerker-Aktion für Freunde und Familie zu starten.

Schwenkgrill selber bauen: Was wird benötigt?

  • 3 Aluminiumrohre (Durchmesser 10 Millimeter, Länge 150 Millimeter)
  • 3 Aluminiumrohre (Durchmesser 10 Millimeter, Länge 80 Millimeter)
  • 6 Aluminiumrohre (Durchmesser 12 Millimeter, Länge 650 Millimeter)
  • 1 Aluminiumrohr (Durchmesser 25 Millimeter, Länge 75 Millimeter)
  • Grillrost (Durchmesser 440 Millimeter)
  • Stahlkette (Länge 2400 Millimeter)
  • Haken mit Gewinde
  • 4 kleine Haken
  • 3 Lamellenstopfen
  • Epoxidharzkleber/Heißkleber
  • Schleifpapier
  • Krepppapier
  • Metallsäge
  • Schraubendreher
  • Zange
  • Heißklebe-Pistole

 

Schwenkgrill selber bauen: So wirds gemacht!

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Zuschneiden

Wenn man beim Schwenkgrill selber bauen nicht vorgefertigte Materialien besorgt, muss man die Einzelteile auf die entsprechenden Längen zuschneiden. Hierzu spannt man sie in einen Sägeblock und bringt sie auf die oben genannten Längen und reibt die Schnittstellen am Schleifpapier glatt.

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Kopfstück

Die drei 150 Millimeter langen Aluminiumrohre werden in das 75 Millimeter lange Rohr gesteckt – mit dem Krepppapier kann man sie besser zusammenhalten.

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Klebstoff

Die insgesamt vier Rohre werden nun mit Heißkleber oder Epoxidharzkleber verbunden: man sollte darauf achten, dass alle Räume zwischen den Rohren ausgefüllt sind.

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Trocknen

Das Kopfstück lässt man nun so lange liegen, bis der Klebstoff getrocknet ist. Anschließend biegt man die Rohre mit einer Zange im vorher auf den Durchmesser des Rostes abgestimmten Winkel nach außen.

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Aufhängung

Einer der wichtigsten Aspekte beim Schwenkgrill selber bauen: Die Aufhängung. Der entsprechende Haken mit Gewinde wird einfach in den harten Klebstoff zwischen den drei Rohren geschraubt. Das Kopfstück nebst Aufhängung ist nun fertig.

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Beine

Die Beine bestehen aus drei Teilen: einem oberen Stück, einem unteren Stück und einem Verbindungsstück, das in eines der beiden Stücke geklebt wird. Die Lamellenstopfen werden am unteren Ende der Stücke, die auf dem Boden stehen, gesteckt.

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Verbindung

Hierzu nimmt man für jedes der drei Beine eines der 80 Millimeter Alu-Rohre und klebt sie zur Hälfte in eines der 650 Millimeter Rohre und wartet, bis der Kleber getrocknet ist.

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Zusammenstecken

Nun kann der Schwenkgrill zu jeder Zeit auf- und wieder abgebaut werden: Das untere Stück mit den Lamellenstopfen sollte aus Haltbarkeitsgründen auch das mit dem eingeklebten Verbindungsstück sein. Es wird aufgestellt, ein anderes 650 mm Rohr darauf gesteckt; ebenso verfährt man mit den beiden anderen Beinen. Alle drei werden nun in die vom Kopfstück herausragenden Rohre gesteckt und alles gemeinsam hingestellt.

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Kette

Die Kette wird auf die gewünschte Länge gebracht und an den Haken in der Mitte des Kopfstücks gehängt. An ihrem unteren Ende befindet sich ein weiterer Haken für die drei davon abgehenden, kürzeren Ketten.

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Grill

Dieser Abschnitt unterscheidet sich nicht von einem Galgengrill: An einem Edelstahlrost werden mittels weiterer drei Haken nun die kürzeren Ketten angebracht und an dem kleinen Haken von der Hauptkette zusammengeführt. Das Bauen des Schwenkgrills ist fertig, er steht nun fest und sicher und der Rost hängt in seiner Mitte.

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Feuerstelle

Man sollte immer darauf aufpassen, wie und wo man seine Feuerstelle aufbaut, um keine Schäden anzurichten. Eine weitere, unter dem Grill angebrachte Kohlewanne kann beispielsweise eine gute Alternative sein.

Schwierigkeitsgrad:  
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